ackerschön woche 51

es gibt vielfalt, lesen ist sehr ratsam

kommende gemüseabholtermine:
fr.: 18.12.2020
mi.: 23.12.2020
fr.: 08.01.2021
fr.: 22.01.2021
für hasendorf gilt wie immer: alles einen tag später (abgesehen vom 23.12,
da wird’s  ebenfalls der mittwoch und zwar von 15.00 bis 19.00 uhr sein)
bitte gebt uns bescheid wenn ihr am mittwoch (23.12.) nicht abholen kommen könnt!
wer gern mitreden und mitgestalten möchte: am samstag den 19.12 .2020 von 18 bis 19.30 gibt es eine kleine gemüseversammlung, bitte meldet euch falls ihr mitmachen wollt per email bei uns an! das ganze findet am pc statt, per zoom.
wie immer gibt es viel zu tun am feld, die woche begann am samstag mit restlicher zichorien ernte am feld von laura und elina, zum abschluss des tages wurde noch fast der ganze restliche knoblauch geputzt, für ein paar verteilungen reicht dieser noch aus.
unsere „tu du“ liste war diese woche überaus lang, sie verkürzt sich allerdings stetig und da diesmal der angekündigte frost ausbleibt, gibt es mehr „spielraum“.
vor weihnachten bringen wir einige schätzchen vom feld, sprich die vielfalt wird groß sein, wir bitten euch gut zu wählen welche der gemüseschätze bei euch landen sollen, denn soviel ist sicher, auch geschmäcker sind verschieden,
und die spezialitäten gibt es in kleinmengen, das hat gute gründe.
die kerbelrübe ist eine vergessene delikatesse, wir arbeiten schon einige jahre daran, ihr potential üppiger zur entfaltung zu bringen, doch der ertrag ist nach wie vor überschaubar klein und fein. sie besticht durch viel süße und sollte dementsprechend verarbeitet werden.
im handel ist die kerbelrübe schwer zu bekommen und dies mit gutem grund, ist ihr anbau doch eine wahre herausforderung. nichtsdestotrotz wollen wir euch teilhaben lassen an diesem kleinen würzelchen. die kerbelrübe wird schon im frühsommer geerntet und vor dem verzehr von uns gelagert, da sie nur so zu ihrem wohligen aroma kommt. wir empfehlen die kerbelrübe erst kurz (wenige minuten) zu kochen und danach in butter oder olivenöl leicht anzubräunen.
der kren war für uns ebenfalls eine versuchslandschaft, denn wir haben auch hier die richtige anbauart erst definieren müssen, das ergebnis ist köstlich.
viele von euch kennen und lieben ihn: postelein, der grüne salatheld des winters, er wird roh als salat gegessen, der phantasie sind wieder mal keine grenzen gesetzt, urgesund in einem satten grün kommt er auf den teller, manch kinderhand steckt ihn auch ganz solo in den mund, da können wir uns was abschauen, denn der nussig zarte geschmack kann besonders in den dunklen tagen sehr betören.
topinambur haben malou und artyom geerntet, sie können weiter gut in der erde bleiben und immer wieder auch im winter frisch herausgestochen werden, falls der boden nicht gefroren ist, die erste probeernte geht am freitag mit nach wien, samstag nach hasendorf.
einmal noch gibt es frische chili aber achtung, sie sind sehr scharf.
sprossenkohl in seiner urform (so wie er am feld wächst) wird auch dabei sein, die kleinen feinen sprösschen sind am stamm zum selber runterknipseln, zubereiten und genießen. ein beeindruckender stämmiger kohl, beim ernten fast schon wie bäume fällen.
und:  unser sauerkraut ist frisch und fertig,
BITTE GLÄSER ZUM TRANSPORT selber mitbringen!
gemüse gibt es also reichlich, nächste woche nochmal, dann geht’s im zweiwöchigen rhythmus weiter.
wir wünschen euch einen heiteren, freien, neugierigen geist und freuen uns auf ein wiedersehen

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