SOLAWI

SOLAWI ACKERSCHÖN in Hasendorf  –
ein Demeter-Landwirtschafts-Projekt befindet sich in der Startphase

„Solidarischen Landwirtschaft“ (SOLAWI) zeigt, wie Landwirtschaft lebendig werden kann indem sie gemeinsam von mündigen Menschen, Bauern/Bäuerinnen, GemüseliebhaberInnen….. gestaltet und getragen wird.
So entstehen Freiräume:

  • für ein Wirtschaften, das sich an Bedürfnissen orientiert,
  • für ein selbstbestimmtes Handeln und gemeinsames Lernen,
  • für bewußte Ernährung, die mehr als nur physisch gesund ist,
  • für die Pflege des Bodens, der Landschaft und der natürlichen Ressourcen.

Jährlich stellen in Österreich etwa 4000 Bauernhöfe ihren Betrieb ein, ein stilles und in der Öffentlichkeit kaum thematisiertes Kapitulieren vor den Gesetzen des Marktes.  „Strukturbereinigung“ ist es in den Augen der Vertreter der Wettbewerbswirtschaft, „Wachsen oder Weichen“ ist die zu bewältigende Herausforderung. Während einerseits die Qualität der heimischen Lebensmittel gepriesen wird ist andererseits das reale Qualitätsniveau der Lebensmittel, die einer industrialisierten Landwirtschaft entspringen, ernüchternd niedrig. So perfekt das Aussehen im Supermarktregal sein mag, so enttäuschend ist in der Regel der Geschmack. Er fällt den Anforderungen des Handels an Optik, Transport- und Lagerfähigkeit zum Opfer. Und davor schon setzt der Konkurrenzdruck in der Produktion bei der Sortenwahl einen Strich an. Das entscheidende Kriterium bei der Auswahl der anzubauenden Sorten ist das Ertragsniveau, die Verwendung von Hybridsorten ist daher die Regel.

Es kann anders gehen und dieser andere Weg ist ein Weg mit Zukunft: KonsumentInnen und ProduzentInnen tun sich zusammen und orientieren sich in gemeinsamer Achtsamkeit an den Bedürfnissen des Gegenübers. Das ermöglicht letztendlich, Lebensmittel mit hohem Qualitätsniveau verfügbar zu machen und Landwirtschaftsbetrieben, sich weiter zu entwickeln.

> Erste Schritte

 

Mit der (noch in Arbeit befindlichen) transparenten Darstellung der Entstehungsgeschichte der SOLAWI Ackerschön möchten wir auch anderen Mut machen, einen solchen Weg zu gehen.

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