kw37

ihr lieben,
hier gibt es wieder unsere nachrichten vom feld…

kennt ihr sicher: den trick mit dem leergegessenen ei: aufessen umdrehen und es sieht aus, als wäre das ei noch voll. als kind hat mich das begeistert.
wenn die mäuse das spiel mit mir spielen, sieht das so aus, eine bizarre schönheit ist entstanden.

zum thema wasserfluten: die aufräumarbeiten nehmen ihren lauf, am sonntag gab es ein geselliges miteinander am feld, dabei wurden wurzelnackte spargelpflänzchen wieder mit erde bestückt. wenn der spargel erst mal gross geworden ist, kann er sicher ganz gut dem wasser wiederstehen.


die kulturen gehen unterschiedlich mit den auswirkungen der wassermassen um, zinien die im liegen wieder austreiben, der lauch ist nun teilweise so schnell gewachsen, dass er dabei platzt. die lauchstangen, die unmittelbar überschwemmt waren, stehen aufrecht, als wäre nichts geschehen, in ihrer direkten nachbarschaft macht sich dann aber gähnende leere breit, denn wie schon erwähnt, die kürbisse sind im hauptdurchströmbereich weggeschwemmt. nichtsdestotrotz haben wir schon wieder gesetzt, die reihen sind kürzer, aber können genutzt werden.

kleine schönheiten zum bestaunen (und aufessen):

kogigu winter kürbis, wir sind schon neugierig wie er schmecken wird

auch diese früchtchen dürfen verspeist werden, hier frisch geerntet, landen sie vielleicht bald auf euren tellern. sie  werden auch ufokürbis genannt, schöner klingt natürlich patisson. es gibt zwar auch hier nach dem sturzregen eine enorme lücke in der reihe, aber nachdem wir die für saatgut gedachten grossen früchte schon abgeerntet haben, reagierten die pflanzen promt mit üppigem kleinen nachwuchs. sie sind feine nachkommer der zucchini, die ja viel mehr gelitten haben und so gut wie keine früchte mehr tragen. es ist wunderschön, wie reich uns die pflanzen beschenken.

organisatorisches: betrifft den mitmachsamstag, der aufgrund einer fortbildung von uns verschoben wird.
wir wechseln vom 22.9 auf den 29.9

mit lieben grüßen gundel und peter

 

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