kw16

osterfeiertage….

abholzeiten wie gewohnt, in mauer am dienstag statt am montag
nächster hofaktionstag: sa 27.4. ab 10:00 am acker

nun ist’s soweit, die gemüse-versorgungsmäßig herausforderndste zeit des jahres ist da, manchmal so einfach als „hungry gap“ bezeichnet. etwas, das es ja eigentlich gar nicht mehr gibt in einer zeit, in der das ganze jahr über alles jederzeit verfügbar ist, – der selbstverständlich gewordene permanente überfluss. aber im konkreten einzelfall gibt es die „hungerlücke“ dann doch: wenn bei uns alle lagergemüse aufgebraucht sind, abgesehen von kleinen kartoffel-restmengen, wenn die winterkohlgewächse in blüte gehen wollen, wenn die frisch gepflanzten salate und kohlrabi sich noch zeit lassen mit ihren letzten wachstums-schritten hin zur erntereife. da stehen wir nun also, mit ein bisschen sorge, ob’s wohl reichen wird in den nächsten wochen.

zugleich füllt sich unsere ackerfläche mit frisch gepflanztem, frisch gesäetem und es ist eine freude, dem wachsen zuzusehen. zwei frostige nächte liegen hinter uns, vielleicht waren es schon die letzten des heurigen frühlings? nächste woche sollen die paradeiser in den tunnel gepflanzt werden, die letzten lager-kartoffel kamen heute in die erde.

im jungpflanzenbereich im tunnel und im freien sprießen die pflanzen…

der knoblauch wächst dass es eine freude ist und der rhabarber wird schon ab nächster woche zu ernten sein. aber kommt, und verschafft euch selber einen eindruck, – nächsten samstag (27.4.) ist wieder hofaktionstag und zugleich zeit, ein bisschen frühlingsstimmung am feld zu erleben. wir planen, als gemeinsame aktion begrünungen von hand auszusäen und natürlich gibt es zeit zum schauen, plaudern, kennenlernen…
wer hilfe braucht um den weg zu uns zu finden –  bitte ein kurzes email oder anrufen…
(die GPS koordinaten des ackerschön-tunnels zum auffinden mit dem nawi: 48.29398, 15.84582)

mobilitätsmäßig haben wir nach dem kupplungsschaden an unserem lieferwagen mit unterstützung von karl (lieben dank!) eine zwischenlösung gefunden, bis unser lieferwagen ende des monats hoffenlich wieder fahrbereit sein wird.
und sonst? heute haben wir unseren kleinen kren-bestand gerodet, es wird also eine üppige kren-versorgung geben und zugleich können wir die dünneren wurzelstücke für den weiteren anbau verwenden. kren lässt sich ja nicht über samen vermehren sondern wurzelstücke werden in die erde gelegt und entwickeln sich weiter zu neuen pflanzen.

haferwurzeln gibt es diese woche das letzte mal, wer sie noch nicht ausprobiert hat kann diese chance noch nutzen. ein tipp zur verarbeitung: wir rösten sie am liebsten dünn geschnitten in der pfanne in etwas olivenöl an.

wir wünschen euch frohe osterfeiertage,
bis bald, lelio, gundel u peter

kw15

ihr lieben,
aktuelles in kurzen worten :
gemüseabhol-zeiten und -orte wie gewohnt,
große herausforderungen: kein regen, autoschaden.
aber wir kommen trotzdem.
das lagergemüse geht zu ende.

nächster hofaktionstag 27.04 ab 10 uhr.

und hier für die lange weile,
erst mal die gerade etwas unerfreulicheren seiten des ackerschönen lebens: leider haben beide „lieferautos“ schlapp gemacht, der transit hat einen kupplungsschaden und möglicherweise getriebeprobleme, der mechaniker vor ort kann´s nicht richten, schadeeee. der fox hat schon am montag auf der fahrt nach mauer den geist aufgegeben.

die nächste etwas betrübliche nachricht: unsere pauline (katze) hat sich vom acker gemacht, wir hoffen noch dass sie wieder kommt und nur ein wenig  von abenteuerlust gepackt war. ja, und der regen lässt auf sich warten, der boden ist schon ziemlich ausgetrocknet und wir haben schon alle hände voll zu tun, um mit tropfschläuchen unsere gemüsekulturen mit wasser zu versorgen.

aber nun etwas erfreulicher, diese woche haben wir vermittelt durch karl, einen ernteteiler unterstützung vom verein igor wien (intrgrationsarbeit und gesundheitsförderung) gehabt. 11 menschen, die mit ihren händen viel erde bewegt haben, pflanzen gesetzt, ausgesät und spargel gehäufelt.
es war eine spannende erfahrung
für das erdäpfel setzen haben wir ein uraltes legegerät umgebaut, so können wir einreihig und etwas spartanisch sitzend kartoffeln legen, schon eine erleichterung zum vorjahr, aber durchaus noch zu verbessern. dieses gerät gehört zu unserem ackerschön höflein dazu.

daniel und johannes kamen mal wieder zum präparate spritzen, diesmal haben wir dazu einen alten holzbottich benutzen können, auch ein nützliches stück vom alten hofinventar, kupferspritzen hatten wir nun auch endlich zur verfügung.

wir sind den beiden sehr dankbar, dass sie immer wieder kommen und uns tatkräftig zur seite „gehen“.

eine freude ist es die schön gepflegten erdbeerenpflanzen zu sehen, wie sie beginnen zu blühen.

ansonsten freuen wir uns an den längeren tagen, obwohl wir zwischendrin auch noch ganz schön frieren, aber die sonnenkraft ist deutlich spürbar.
so manche samenträger sind schon voll in blüte und sorgen so für die zukunft, auch platzt der jungpfanzenbereich immer mehr aus den nähten, obwohl wir setzen was das zeug hält.

nebenbei ist lelio mit unterstützung von freunden damit beschäftig, unsere in den letzten 30 jahren zugewaldete hofstelle wieder etwas baumfreier zu kriegen. es wird uns also wahrlich nicht langweilig!

gemüsemäßig nähern wir uns der „hungry gap“. die lagergemüse gehen zu ende. diesmal sind das letzte mal karotten, sellerie, rote rüben und steckrüben aus dem lager mit dabei. frisches grün gibt es dafür reichlich…
auf zur ernte!! mit ackerschönen grüßen, lelio, gundel u peter

kw14

ihr lieben,
zur kurzweil:
abholzeiten wie gewohnt an den gewohnten plätzen.
die neuigkeit dabei, wir sind nun mehr passagiere auf unserer gemüsereise

wir begrüßen einige frische reisende auf unserer gemüsetour durch das jahr,
herzlich willkommen!
wir (peter und gundel) sind diesen freitag nicht am markt,
lelio und elina werden den stand am servitenplatz betreuen, mit fahrtechnischer unterstützung von paul.

der grünspargel, den wir im frühling 2017 gesetzt haben beginnt zu sprießen! spargel ist eine dauerkultur, die etwa 10 jahre lang beerntet werden kann, die erste noch kleine ernte beginnt im 3. lebensjahr der pflanze, also heuer, sprich hier werden wir uns bemühen, dass alle etwas abbekommen. für alle auf einmal geht sich das nicht aus, aber der erntezeitraum wird ja bis anfang juni dauern. unsere idee ist eine liste, auf der ersichtlich ist wer schon spargel hatte, d.h. erst wenn alle die wollen einmal durch sind geht der nächste kreislauf los…  wer bessere ideen dazu hat bitte gern an uns weiterleiten.

diese woche wird es allerlei vielfalt geben.
es wird gekohlt in verschiedensten formen und farben, roter grünkohl,  sproutings, scherkohl lasst euch überraschen.
die ernte ist diesmal für uns eine kleine herausforderung, da die fortbildung schon freitag früh beginnt.
nichtsdestotrotz haben wir gestern mit hilfe von roland und elina unseren üblichen mitwoch mitmachtag verbracht und wirklich eine menge gepflanzt, pikiert und kartoffeln in die erde gebracht.
das war ein ziemlich dichter tag, die fotos blieben aus.
es ist immer wunderbar, wenn die worte: „schön war´s“ am ende eines solchen tages stehen und nicht nur die, denn auch die pflanzen stehen wunderschön in reihen da und werden über nacht gegossen, tröpfchen für tröpfchen.
der jungpflanzenbereich ist überfüllt und natürlich bleibt dieser zustand des viel geschafft habens und doch nicht alles erledigt zu haben uns jetzt noch lang erhalten, denn alles sprießt, nicht nur der spargel.

hier noch ein paar worte zu solawi allgemein und ganz speziell:
solawi bedeutet wohl in den meisten fällen etwas auch ganz persönliches, es gibt grundideen dazu und dann gibt es viele menschen, die in diesem grundkonzept ihr spezielles verwirklichen, entfalten.
für uns bedeutet solawi lebendigkeit, austausch und entfaltung.
zu diesem austausch gehören nicht nur unsere geschätzten gemüseverzehrerInnen und mitgestalterInnen sondern auch viele solawis um uns herum.
dafür gibt es ein grüppchen von solawis aus dem wiener raum, die sich treffen, plaudern, wahrnehmen …   dabei ist eine website im entstehen, auf der verschiedenste solawis ihren platz finden. denn es gibt nicht nur gemüse und obst, sondern auch getreide, eier,  pilze (ouvertura), eingemachtes (jölfhof) …
es gibt solawis, die auch anders vermarkten und solche, die ganz und gar mit haut und haar ; – ) solawi möchten, es gibt viele gesichtspunkte unter denen wir uns entscheiden können, bei welcher solawi das dabei sein freude macht (und manchmal auch freudiges schaffen entsteht).
jede einzelne der solawis ist ein individuum, natürlich gibt es auch die möglichkeit bei verschiedenen solawis dabei zu sein.
hier lege ich euch ans herz mal zu schmökern, was es in der grossen weiten solawi welt noch gibt, – wir sind alle lernende im handeln.
schaut euch ruhig mal um, was ev. für euch interessant sein könnte.

mit ackerschönen grüßen, lelio, peter u. gundel

kw13

ihr lieben,

hier kommt die lange zeile in langer weile
hupps, da ist die sehnsucht nach einem bramstag wieder da, sprich einfach nach einem tag, an dem wir tun was alles noch zu tun ansteht.

aber zuerst einmal ein kleiner großer wunderbericht, denn zu unserem hofaktionstag am vergangenen samstag ist etwas passiert, es kamen so viele menschen, dass die teller und tassen nicht reichten (haben wir inzwischen schon aufgestockt) …
mit soviel tatendrang, dass wir aus dem staunen kaum rauskamen!
es ist urviel geschehen und auch zu sehen, ein einfahrts-torbereich wurde gestaltet,  900 kleine lauchpflanzen gesetzt, bäume gepflanzt und die bereits gepflanzten wurden gestützt.

14 platten zwiebeln gesät, puffbohnen gesät, ein versuch (karotten) gesetzt, gekocht, geplaudert, geschaut, roland fuhr gefühlte unendlichkeiten mit der radhacke an den kulturen entlang, sie danken dies mit einem regelrechten aufatmen. eine prozession von drei frauen ging anmutig übers feld, das sah recht lustig aus, die eine trug eine schwere gasflasche, die zweite den gasschlauch, die dritte flämmte die karotten frei. nicht so heilig, aber sehr arbeitssparend, denn es gibt einen kurzen moment, in dem die beikräuter die oberhand gewinnen während die karotten noch nicht gekeimt sind. dann wird flambiert und die karotten können ungestört das licht der welt erblicken.
erbsen rankgitter aufgebaut, minitunnel abgebaut (klingt beides leichter als es ist)…. kurzum, am abend sah es bei ackerschön ganz anders aus, als in der frühe.

wir schauen voll freude auf dieses ereignis zurück und wie gesagt, wir werden die „früchte“ dieser handlungen noch lange bestaunen.
schön war auch, dass einige mit einem wohlgefühl nach hause gefahren sind, denn das gemeinsame tun schafft auch einen besonderen geist.

ja und am sonntag schien die sonne, das war der grund warum es nochmals einige jugendliche aus den wiener wohnungen zu ackerschön zog. selbst lelio, der  werktags ackerschönt, zog mit und wir peter und gundel sowieso.
vorwiegend familiär ging es also ans setzen von brokkoli und kraut.

was sonst noch los ist, ja uns fehlt der achte-tag der bramstag, das gehört wohl zum frühling. jeden abend das gefühl, wir hätten noch soooo viel tun können.

es sprießt und wächst, manches von selbst und anderes ruft um unterstützung. erdbeeren haben wir noch eine reihe dazu gesetzt, aus dem samen gezogene, sprich sie brauchen noch ein wenig zeit. die ältesten semester auf dem wiegenacker wurde gehackt, mit humus versorgt und bekamen einen rehschutzzaun.

alles ruft nach pflege, momentan kaufen wir zu diesem zweck noch guten kompost zu, zukünftig wollen wir ihn selber bereiten..
das säen, pikieren und pflanzen wird uns nun stetig begleiten, der acker füllt und ordnet sich nach der winterpause wie von zauberhand (nicht ganz selbstständig).

ihr könnt euch diesmal auf eine kleine gabe frischen knoblauch freuen, noch ganz kleinfein. ansonsten gibt es wie zuletzt etliches an grünem. der vogerlsalat kommt nun vom freiland und der winterpostelein beginnt zu blühen (essbar!)

bei  pastinakenernte zeigten sich  wunderschöne exemplare, die zum teil die nächste generation samen hervorbringen werden, aber auch jede menge regenwürmer waren zu sehen, da zeigt sich die erste deutliche bodenveränderung, denn anfangs waren diese tiere sehr schwach vertreten.

also, mit freudigen grüßen: viola, lelio, peter u gundel

kw12

ihr lieben!

diesmal nur kurz zur sache:
hofaktionstag mit frühlings-vogelgezwitscher:
diesen sa 23.3. ab 10:00 uhr am schafflerberg-acker

frühling rundum!!
in frühlingsvogelgezwitscher ernten wir grünes:
viel: vogerlsalat, postelein, rucola, mizuna, senfkohl, spinat und porree

weiters gibt´s auch radieschen, karotten, pastinaken, erdäpfel, haferwurzeln, lauchzwiebeln; letzte sellerie, steckrüben und rote rüben, weiters etwas zuckerwurzeln, rapa-sprösschen und das ein oder andere kräutchen…
vielleicht auch sonst noch was …

wir säen, setzen, pflegen, staunen …
dazwischen häusle-herrichten   …

der radicchio castelfranco darf noch ein bisschen wachsen und kommt wohl nächste woche dran..

grüß euch, peter u gundel

kw11

für die kurz weile:

ab jetzt wieder wöchentlich gemüse!
servitenplatz: fr 17 bis 20 uhr
hasendorf, hofladen der fam. jilch: fr 15 bis 18 uhr, sa 8 bis 12 uhr
wien mauer: mo. 16:30 bis 19 uhr
nächste gemüseversammlung:
am mo 18.3. um19:30 uhr im „freiraum“, wasagasse 28, 1090 wien
nächster hofaktionstag:
am sa 23.3. ab 10:00 uhr am schafflerberg-acker

für die lange weile:

kaum ist der frühling zu spüren drängeln gewisse aufgaben schon sehr:
es ist uns ein starkes anliegen dem acker mehr schutz zu geben, man könnte sagen es ist wie eine haut bei mensch oder tier, wenn der acker eingehüllt wird von bäumchen und sträuchern. das ganze entwickelt sich natürlich langsam, denn es ist ein lebendiger organismus, der auf so einem feld  entsteht.

einige obstbäume wurden zu diesem zweck schon gepflanzt und es wirkt wie ein wunder, am acker entsteht ein neues raumgefühl. zudem freuen wir uns natürlich auf die in zukunft blätter, blüten und früchte tragenden bäume.

ein anderes thema, das uns neben der üblichen arbeit beschäftigt ist die saatgutgewinnung und züchterische bearbeitung mancherer unserer gemüseleins. manche pflanzen werden nun zum blühen animiert, damit sie zusammenfinden können, um (in form von samen) unser gemüse der zukunft zu werden.  viel mühe und begeisterung steckt in diesen arbeiten. (den freien platz in den obstreihen nutzen wir zum auspflanzen der „samenträger“).

natürlich sähen und pikieren wir auch fleißig für die kommende saison. schön ist es im jungpflanzenbereich die frischen pflänzchen sprießen zu sehen und auch auf dem feld zu erleben wie der platz gefüllt wird.

für manches fehlt uns noch die wärme (bei der jungpflanzen anzucht im folientunnel), hier bekommen wir glücklicherweise unterstützung von franz mogg, der für uns die ganz frühen pflänzchen macht.

die zwiebeln und der knoblauch sind die ersten lagergemüse, welche zu ende gehen. aber für diese woche mit dabei sind schon die ersten winterheckenzwiebeln vom acker.

die winterheckenzwiebel oder lauchzwiebel ist ein winterhartes, ausdauerndes zwiebelgewächs. ihre grünen, manchmal auch leicht geröteten schlote können zum würzen von speisen, auf dem brot oder in salaten verwendung finden. geschichtliches: wie ihr name uns verrät wurde die winterheckenwiebel früher in bauerngärten, als kleine heckenartige umrandung angebaut. vermutlich kamen im 17. jahrhundert wildwachsende winterzwiebeln aus sibirien über russland nach europa. ende des 18. jahrhunderts wurden winterzwiebeln besonders im raum münchen in großen mengen angebaut (quelle: illustriertes handbuch des gartenbaues, leipzig, 1909).
beim knoblauch wird es auch bald soweit sein, dass die neue erntesaison in form von jungknobläuchen aus dem folientunnel beginnt.

diesmal mit dabei ein wirklich ernteintensives gewächs, der knollenziest (stachys affinis). er gehört wie thymian oder minze zur familie der lippenblütler, geerntet werde die zartknackigen unterirdischen ausläufer-knöllchen. sie sehen ein recht lustig und verblüffend aus, lassen sich roh verzehren, machen sich aber auch gut kurz angebraten in der gemüsepfanne.

frisch vom feld wird es noch diverse winter-kohlarten geben, die nach gründlicher betrachtung von seitens der kohlliebenden züchtergruppe (der wir auch angehören) nun auch in den kochtopf wandern dürfen.

ein kurzer blick auf die weitere ernteliste: lauch, kräuter, pastinaken, haferwurzeln, postelein, mizuna, vogerlsalat, rucola, rettich ( am acker überwintert, bitte erst anschneiden und betrachten, es haben nicht alle den frost gut ausgehalten)

die karotten haben nun im erdkeller schon zuviel wärme und zeigen leidensspuren, dem knoblauch wiederum hat das feuchte folientunnel-klima zu schaffen gemacht, das ihn zum frühen austreiben drängt. wir hoffen dass sich in der kommenden saison durch unsere neue hofstelle unsere lagermöglichkeiten deutlich verbessern werden! im traum sehen wir schon alles vor uns, aber es gibt natürlich bis dahin noch einiges zu tun.

zum abschluss violas wochennachricht:

grüss gott

stellt euch vor peter ist der pauline auf den schwanz getreten.
und der lauch war beim frisör !
gundel hat knolnzist geerntet.
obstbäume wurden gesetzt und schon viel ausgesät.
die schafe sind am weg

die zwiebeln sind bald aus dafür gibt es jetzt winterheckenzwiebel frisch vom feld.

wir haben zwiebeln und karotten ausgepflanzt zur samenernte.

und noch vieles mer . . .

lg peter, gundel, lelio und viola

kw09

ahoi ihr lieben,
für kurze lesefreuden:
nächste gemüseabholungen:
freitag 1. märz sevitenplatz von 17 bis 19 uhr
freitag 1. märz 15 bis 18 uhr, samstag 2. märz 8 bis 12 uhr in hasendorf
montag 4. märz gemüseabholung 16 bis 18 uhr in wien mauer 
samstag 2. märz: spontaner sonderaktionstag
erstes aufräumen unserer neuen hofstelle, ein höfchen, dass seit 30 jahren leersteht (siehe unten)..  beginn 10 uhr, treffpunkt tautendorfer acker
so und jetzt gaaanz langsam,
die letzten zwei  wochen waren dermaßen von der schnelligkeit aufeinanderfolgender ereignisse geprägt, dass es für uns den eindruck macht, es wäre mindestens ein monat vergangen…. die zeit ist doch etwas sehr unbegreifliches.

am montagabend haben wir uns im restaurant dreiklang zur gemüseversammlung an den tisch gesetzt, es entstand eine besondere stimmung, mal ganz anders inspiriert, mehr auf einer meta-ebene.
ein fließen von ideen und gedanken rund um die solawi, was es für uns alle bedeuten kann und was sich noch alles entwickeln könnte. es wurde auch hingeschaut auf die besonderheiten, die eine freie entnahme mit sich bringt und wie dieses feld des lernens von uns allen erlebt wird.
die nächsten tage waren bestimmt durch das thema hofstellenkauf:
vor etwas mehr als einem monat ist uns in hasendorf ein altes bauernhöfchen „über den weg gelaufen“, das als immobilie zum verkauf angeboten wurde, – für uns optimal gelegen zwischen den drei von uns bewirtschafteten äckerchen, – nun sollten nägel mit köpfen gemacht werden, sprich der kaufvertag sollte unterzeichnet werden. im letzten augenblick wollte die bank die finananzierungskonditionen ändern und wir haben kurzentschlossen auf die bankfinanzierung verzichtet! in dieser situation durften wir wieder einmal erfahren, dass es für ackerschön ein wunderbares vertrauen gibt und innerhalb eines tages, an dem wir über unsere schatten gesprungen sind und ganz viele menschen gefragt haben, stand eine finanzierung aus privaten darlehen bereit. das war einfach überwältigend zu erleben.
wir sind euch, die diesen schritt mit uns gegangen sind von herzen dankbar!

es verbindet ackerschön mit menschen, die zum teil nicht mal mitglieder bei uns sind. ein wunderbares erlebnis, auch wenn ich mich wiederhole!

kaum war das geschafft ging es zur nächsten fortbildung und lelio hat mal wieder die obhut über ackerschön übernommen mit säen, setzen und pflegen…

ein thema, das uns im zusammenhang mit dieser ausbildung besonders beschäftigt ist etwas, das scheinbar über die bloße gemüseversorgung hinausgeht, in wirklichkeit aber die grundlage all unseres schaffens ist.
es ist der bewußte, wahrnehmende umgang mit der erde und die pflege ihrer lebenskräfte, zusätzlich zum bemühen, humus aufzubauen.
hier liegen noch besondere möglichkeiten, die erde heilen zu lassen.
in zusammenarbeit mit menschen, die sich diesen themen widmen und in unserer fortbildung zum thema bildekräfte haben wir gute grundlagen, praktisch zu werden.
ein kompostversuch ist in planung, bei dem wir verschiedenen methoden miteinander vergleichen wollen.
und unsere neue hofstelle ist hier auch eine spannende herausforderung, denn hier hat die natur sich alles wiedererobert und die kulturpflanzen, die dort noch stehen sind schon alt und gebrechlich.
schöne aufgaben, die auf uns warten
am feld geht es jetzt wunderbar los mit dem sprießen und wachsen, so dass es zur nächsten gemüseverteilung eine leckere auswahl geben wird.
mit dabei sind wieder karotten, pastinaken, pak choi, porree, rucola und manches überraschungsblättchen.
also bis bald, gundel u peter

kw07

ihr lieben,
erstmal für kurzleser:
15.02. gemüseabholung am sevitenplatz von 17 bis 19 uhr
15.+16.02. gemüseabholung hasendorf fr von 15 uhr bis 18 uhr
sa von 08 uhr bis 12 uhr

18.02. gemüseabholung in wien mauer von 16 bis 18 uhr

nun die ausgebreitete version von dem was ist, war und kommen wird:
tatsächlich haben wir es geschafft als ganzes betriebsteam auf die landwirtschaftstagung nach dornach zu fahren, nur unsere „mäusejäger“ dropje und pauline blieben zu haus. und da sie und auch die pflanzen gar nicht allein bleiben können, gab es zwei gute seelen, die die zeit in hasendorf verbracht und ackerschön versorgt haben.
danke an barbara und roland (ernteteilerIn der ersten stunde), das ist schon etwas sehr besonderes wenn so etwas möglich ist.

wir haben viel inspirieredes gehört über assosiatives wirtschaften und sind dabei über viele fragen gestolpert die uns noch länger beschäftigen werden, -über unser marktwirtschaftliches system und über die alternativen, die es zu entwickeln gilt …….

zurück, ging es am feld gleich los, denn die temperaturen steigen und es ist ein wunder wie alles sprießt. gleichzeitig wird aber auch sichtbar, welche pflanzen es nicht geschafft haben, dem frost oder den mäusen zu trotzen. die frostschutzvliese wurden gelüpft und darunter bot sich so mancher schrecken, denn die mäuse sind auch im winter aktiv und unter dem vlies ungestört…..

es ist momentan auf dem feld eine besondere stimmung von werden und vergehen, noch ist das sprießen zart und es liegt vieles vergehende vom vorjahr über der erde.


aber wir werden jeden tag mit mehr licht beschenkt, das bedeutet: die neue anbauplanung kommt ins laufen, der platz im geschützten tunnelbereich wird schon knapp und wenn die sonne kurz ihre kraft zeigt, zu mittag, kann es richtig warm werden. da fliegen die wollsocken und dicken pullover, um kurz darauf schon wieder angezogen die körper zu wärmen, denn die augenblicke sind kurz, wir genießen diese mittägliche sonne in vollen zügen, weil beschwingt durch die frühlingssonne ist die arbeit etwas wunderschönes.

schon türmen sich die topfplatten mit ausgesäten samen darin, aussaatschalen werden gefüllt und heute haben wir schon zuckerschoten gesetzt und nochmal knoblauch gestupft, ein wintergemüse tunnelversuch, denn unser lagerknoblauch geht dem ende zu.

zum schwitzen kam lelio auch bei geringeren temperaturen, beim graben im gut verfestigten boden, eine recht tiefe künette schützt unsere wasserzuleitung in zukunft besser vor frost.

so und nun mal zu dem was kommen wird, in der verteilung gibt es diesmal viiiieeeeel postelein, also bereitet euch auf frisches grün vor, der erste feldsalat wird mit dabei sein und auch pack choi aus geschütztem anbau. auf dem feld konnte nun auch wieder geerntet werden, verschiedene varianten von grünkohl werden euch verzücken, die pastinaken wollten noch nicht so leicht aus der noch gefrorenen erde weichen, sind aber auch dabei.
ansonsten gibt es lagergemüse und letzte cardy…
also bis markt, wir freuen uns,
gundel, peter und lelio

kw05

ihr lieben,

fakten für kurzleserinnen u. kurzleser:
nächste gemüseabholung am 1.feb:
hasendorf: fr von 15 bis 18, sa 8 bis 12 uhr
servitenplatz: fr 17 bis 19 uhr
mauer: mo 4.feb 16 bis 18 uhr

der boden ist gefroren und lässt die ernte am feld zur zeit nicht zu, das heißt die palette an gemüse ist überschaubar. vom jölfhof wird es wieder einen zauberhaften rosmarin geben, ein großes danke!
als besonderheiten gibt es diesmal auch oca und ein glas eingemachtes.

und nun vorhang auf für die ausführlicheren wortwendungen…
ein herzliches willkommen an alle die frisch „an bord“ sind und natürlich auch an alle, die bereits in der letzten saison mit uns durchs gemüsejahr gereist sind! eine gelungene jahresversammlung in guter stimmung mit vorbereitungen von vielen menschen liegt hinter uns, das war ein schöner start.
danke an alle die sich beteiligt, fragen gestellt, zahlen geordnet, zugehört, kommentare gegeben, aufgeräumt, stühle gerückt haben und vieles mehr!

Gudrun hat einen persönlichen Rückblick verfasst:
„Seinem Namen gerecht werdend hat uns Ackerschön an diesem besonderen Tag Schönheit pur auf seinen Äckern präsentiert. Gundel und Lelio haben uns eine Fotoauswahl gezeigt, die stimmungsvoller und reichhaltiger nicht hätte sein können. Wer hätte vor einem Jahr, bei der allerersten Jahresversammlung, wo noch so viel Unsicherheit im Raum lag, gedacht, dass nur ein Jahr später die Äcker unter Peters, Gundels und Lelio´s ackernden und hingebungsvollen Händen (und jenen der vielen fleißigen Mithelfer*innen) solche vor Lebenskraft strotzenden Früchte und eine solchen (Farben-)Vielfalt tragen würden. Gestaunt habe ich auch über Gundel, die ganz selbstverständlich bei dieser Versammlung vorne stand, durch die Versammlung führte, und mich mit ihrer Begeisterung für das was sie tut und bewirkt beeindruckte. Und gestaunt habe ich über Stefans Klarheit und die Struktur, die er in Ackerschön´s Zahlen gebracht hat. 
Eine ganz herzliche Empfehlung möchte ich noch aussprechen, die Stimmung und die Schönheit der Äcker mal selbst zu erleben. Wir haben bei der Jahresversammlung eine Liste mit den Feldtagen aufgelegt, damit, wer gerne voraus plant, sich gleich mal einen Tag (oder auch mehrere) in seinem Kalender reservieren kann. Hier noch mal die Feldtage fürs nächste Jahr, Anmeldungen jederzeit gerne an:  info@ackerschön.at  —
23.März, 27.April, 25.Mai, 22.Juni, 27.Juli, 24.Aug., 28.Sept., 26.Okt. und 23.Nov.2019 (jeder 4. Samstag im Monat)“

der winter hat sich in den letzten tagen am feld nochmal breit gemacht, alles steht recht erstarrt, anders in den tunneln: dort gibt es minnitunnel im tunnel, die die pflanzen gut schützen vor zu viel kälte von außen.

auch am acker steht ein minnitunnel, denn manche kulturen reagieren sehr empfindlich, wenn auf den gefrorenen blättern der wind das schützende vlies bewegt. das führt unwiederbringlich zu verletzungen die im schlimmsten fall zu fäulnis führen und dann sieht es wirklich traurig aus.

peter ist gründlich mit der anbauplanung beschäftigt, es gibt viele gespräche über wünsche und ideen für den anbau in diesem jahr. vieles wollen wir verbessern und neues probieren. auch wenn es viel zu tun gibt, ist jetzt die zeit zum austausch mit anderen gemüsebauern und bäuerinnen. auch werden wir einiges an weiterbildung in dieser zeit unterbringen, denn sehr bald geht es wieder los. die ersten aussaaten stehen schon im tunnel, die sonne ist schon deutlich stärker, so dass wir schon eine idee vom kommenden frühling erahnen.

der rhabarber hat sich schon herausgewagt, sehr mutig ein paar blättchen in den kalten wind gestreckt.

so nun noch ein paar worte zu den ocas, die einige von euch wahrscheinlich noch nicht kennen: die lustigen etwas fruchtig schmeckenden knöllchen, stammen von einem knollen-sauerklee aus den südamerikanischen anden.

in südamerika ist oca eine wichtige speisepflanze. von einer ehemahligen arbeitskollegin aus südamerika hörte ich viel symphatie – und das sie üblicherweise im backofen gegart werden. oca lässt sich sowohl gekocht, gebacken, gedünstet, geröstet als auch roh zubereiten, je nach laune und geschmack.

v o i l à

kw03

ihr lieben,
erstmal fakten für kurzleserInnen:
gemüseabholung:
servitenplatz: freitag 18.01. von 17 bis 19 uhr
hasendorf: freitag 15 bis 18 uhr, samstag 8 bis 12 uhr
mauer: montag 21.01. von 16.30 bis 19.00 uhr
jahresversammlung: samstag 19.1. von 16 bis 19 uhr;
1020 wien, grätzelzentrum 2/20, max winter platz 23
ein großes ereignis steht bevor: die jahresversammlung!
das ist natürlich leicht übertrieben, denn es ein kleines etwas im großen ganzen, nichtsdestotrotz freue ich mich sehr darauf. noch stecken wir in der vorbereitung und das völlig anders als erwartet. peter ist aus familiären gründen nach klagenfurt gefahren. somit waren wir ganz anders herausgefordert und das hat kräfte mobilisiert.
stefan ist eine großartige hilfe, lelio kommt so richtig in fahrt und auch gudrun und karin arbeiten am gelingen. caspar arbeitet mit und ab und zu kommt etwas aus klagenfurt daher.

ein tolles gefühl des gemeinsamen entwickelns…

natürlich sind wir auch auf dem feld aktiv, wir genießen es in der sonne draußen zu arbeiten, ernten, waschen, gemüse putzen. staunend nehmen wir wahr, was das licht geschehen lässt. es ist eine so wunderbare stimmung, die wachstumskräfte werden ganz milde munter, vögel zwitschern, marienkäfer probieren schon mal das licht.
lelio und ich haben wirklich wunderbare arbeitstage gehabt und wir wissen es zu genießen auch wenn die arbeit nicht leichter ist geht sie doch ganz anders von der hand.

die letzten tage wurden die obstbäume am wiegengrund gepflegt, gehegt und mit biss- und fegeschutz aus drahtgitter versehen. wir hoffen, dass sich die schon etwas malträtierten bäumchen erholen können von den „gepflogenheiten“ der rehe am feld.

heute haben wir mit der ernte begonnen, die morgen ihren weiteren lauf nimmt… pastinaken, lauch, haferwurzeln, wirsing, tatsoi, rucola, winterpostelein, vielleicht ein paar kräuter.
dann heißt es noch waschen putzen und lagergemüse pflegen und voilà –
– landet dies alles in wien und hasendorf.
bis bald also, mit grüßen von gundel, lelio und peter

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liebe solawisten, solawianer, solawinner, solawiener …….
(noch haben wir das schönste anrede-wort nicht gefunden)

am anfang mal die fakten für die wenigworte-freunde und -freundinnen:

nächste gemüseabholungen:
servitenplatz: 4.1. von 17 – 19 uhr, dann wieder am 18.1.
mauer: jeweils darauffolgender montag von 16.30 bis 18 uhr

jahresversammlung ackerschön: 19.1. 16 uhr (einladung folgt).

bitte meldet euch für die neue saison an, wenn ihr wieder mitreisen wollt ins ackerschöne gemüsejahr 2019/2020

gemüsesitzung am montag 7.1. um 19 uhr im dreiklang, wasagasse,
herzliche einladung zum mitgestalten!

 

die raunächte sind noch um uns und wir ackerschönchen blicken vor, zurück und genau hin, – lassen uns inspirieren und planen das nächste anbaujahr.
dabei sammeln wir erfahrungen tauschen uns mit anderen aus und staunen über entstandenes.

gestern noch haben wir geerntet, denn es soll mal wieder kalt werden. das verunglimpft die ernte, der gefrorene boden hält die rübe fest, das blattgemüse kann auch nicht unbeschadet geschnitten werden im frost.

bei dieser ernte war das erleben der elemente so hautnah wie selten, oder besser gesagt extremer, polarer als sonst. die wärme der sonne war durchdringend, so von einer wirkenden wärme, im wechsel mit schnee und sturm. der wind hat den tunnel gepackt und es hieß schnell handeln und kreativ sein, die schritte wurden schnell und das spüren der elementaren kräfte gewaltig, die katzen aus dem häuschen, im sprung vom wind gepackt, flogen so vergnüglich ein bisschen durch die luft. schön, das immer wieder ruhe eingekehrt ist

da zeigt sich auch, dass der acker nicht immer gleich zugänglich ist, dieses hinfühlen und schauen auf das was sich uns zeigt ist das wesen unserer arbeit, mit dem was ist zu sein und aufmerksam hinzulauschen.
das gilt für alle bereiche, in der züchtung, im anbau, beim ernten, beim verteilen, – schön wenn es uns manchmal gelingt.

die saatgutarbeit ist im vollen gang, das lager möchte gepflegt sein, schon die ersten samen gehen in die erde.

das wild bedient sich auf dem noch nicht umzäunten acker, ein neuer acker fragt was nun, die aufgaben sind da und gehören jetzt einmal durchgesammelt, aufgeschrieben und zu einer hübschen jahresplanung verpackt…  wir öffnen sie dann in tagesportionen….

wir freuen uns auf ein neue abenteuer im nächsten gemüsejahr und auf euch, die dabei sein werden.
von herzen gundel und peter

 

kw51

ihr lieben,

erstmal termine:
heute (freitag) und montag (mauer) gibt es die letzte gemüseversorgung im heurigen jahr. ab diesem wochenende findet die gemüseverteilung in einem zweiwöchigen rhythmus statt, da nun die frisch geernteten gemüse immer weniger werden und der großteil aus dem lager kommt! die nächsten verteiltermine sind also der 4.1. bzw. der 7.1.2019 (in mauer). wenn der vegetationsfortschritt es  erlaubt und das neue wachstum losgeht wechseln wir dann wieder auf einen einwöchigen rhythmus.
bitte auch gut vormerken: unsere jahresversammlung findet am 19.1.2019 statt (detailinfos kommen noch). es wird sicher ein schöner rückblick mit feinen aussichten werden.
am montag 7.1. um 19:00 uhr  wird es unsere nächste „gemüseversammlung“ geben (im restaurant dreiklang, 1090, wasagasse), in der wir v.a. die jahresversammlung vorbereiten werden. wir freuen uns über eure beteiligung!

nach einem inspirierenden tag noch ein paar weitere zeilen, ….
die wintersonnenwende ist da und es wird langsam wieder lichter!
noch ist die frühe dunkelheit mit frostigen temperaturen ein starker faktor, nichtsdestotrotz haben wir im tunnel noch ganz schön viele pflänzchen gesetzt, die stimmung war wunderbar und in sonnenstunden klopft schon zart die vorfrühlingsfreude an.

davor gibt es noch einige abenteuer zu erleben, unser erster gemeinsamer winter kommt, wir sehen schon die vorräte werden weniger, aber wir füllen den keller auch immer noch auf, lelio hat die erste kellerkiste gebaut, die schon gut gefüllt mit karotten, das lager bevölkert.

am feld haben verschiedene wintergemüse nun ihren kälte-härtetest und werden und werden uns hoffentlich noch im frühjahr beglücken!

mit dankbarkeit schauen wir jedenfalls auf das vergangene jahr zurück, erinnern uns, was genau vor einem jahr passiert ist … da hat in der warmen vorweihnachtswoche auf einem großen freien feld der tunnel gerade seine folie draufgekriegt….

wir wünschen euch allen eine erbauliche weihnachtszeit und einen kraftvollen start ins neue jahr!

grüße von gundel u peter

 

 

kw50

ihr lieben, leinen los, ahoi,
juhu die segel sind gespannt, es geht in die zweite gemüsesaison.
mit guter unterstützung von seiten unserer „ernteteilerInnen“ ist die neue fassung der vereinbarung fertig.
vielen dank besonders an karin und stefan! die vereinbarung findet ihr auf der homepage (>>>). ihr könnt direkt in der pdf-datei ausfüllen und die vereinbarung auch ohne unterschrift per email an: info@ackerschön.at zurücksenden.

auf dem feld sind die stiefel  schwer, die kisten auch, denn die erde klebt, weil sich das bald ändert und der frost nicht mehr zulassen wird, dass wir ernten haben wir gestern die karottenernte abgeschlossen.

ein wundersames erlebnis war es auch auf den wiegenacker zu gehen, dort haben wir vorgehabt kren zu ernten, die stimmung dort ist vollkommen anders, es kommt einem wärmer vor, es ist sehr still und licht.
diesen ort schätzen allerdings auch andere gesellen und wieder war ein teil der wurzeln schon verspeist. aber zum glück nicht alle, so wird es auch für euch etwas kren geben.
vieles wird nun noch selektiert für die saatgut gewinnung, geputzt versorgt, um dann im frühjahr zu erblühen.

bunte rettich-radieschen kreuzungen…

auch rauchen unsere köpfe oft vor lauter ideen, was wir im nächsten jahr gerne anbauen wollen, schön soviel kreative ideen beim arbeiten sprudeln zu lassen.

aus unseren anbauversuchen (v.l.n.r.): chin. yams, haferwurzel, pastinake, wuzelzichorie, wassermelonenrettich und kerbelrübchen

der „neue“ erdkeller (welcher ein wunderbar alter ist)  erweist sich als segen, momentan wird er bestückt und soll auch noch mit kisten aus eigenbau versorgt werden, ob nun zeit ist die kisten selbst zu bauen wird sich noch weisen.

die winterruhe lässt noch auf sich warten, obwohl das feld heute schon im schnee lag und deutlich spürbar die kräfte sich verändern, sind wir noch geschäftig unterwegs, das gemüse –  schnell geerntet –  gehört noch geputzt und entgrünt bevor es in den keller kommt.

morgen wird es frostig und voraussichtlich dürfen wir wie schon vor zwei wochen den eingangsbereich des servitenklosters für die gemüseverteilung
nutzen. wenn der übliche abholplatz also leer ist bitte nicht kehrt machen sondern einkehren…
 ackerschöne grüße, gundel u peter

kw48

große erleichterung: wirklich in allerletzter sekunde ist uns noch ein lagerkeller „zugeflogen“! ganz lieben dank an gitti, die ihn uns vermittelt hat! der „happy peppi“-wirt aus dem ort stellt uns für diesen winter seinen erdkeller zur verfügung! auch ihm ein großes dankeschön!
am dienstag haben wir den keller besichtigt, bis mittwoch noch geerntet was das zeug hält und dann gleich in den keller gebracht. und von mittwoch auf donnerstag ist es so richtig kalt geworden.

nachdem zwischenzeitlich die temperaturprognose nach oben geschnellt ist gab es doch klirrende -11°C (gemessen an unserem folientunnel). selbst im folientunnel, der uns bis dahin als lager gedient hat, ist die temperatur auf -4°C abgefallen. alles was nicht gut mit zusätzlicher noppenfolie abgedeckt war hat den frost abgekriegt, das wasser ist eingefroren…
die gemüse-übersiedlung in den erdkeller ist also wirklich im allerletzmöglichen augenblick passiert und dank zahlreicher unterstützung haben wir doch noch einen großteil der erwünschten erntearbeiten geschafft.

in der heutigen morgensonne war der acker eine bizarre erscheinung voller eigentümlicher schönheiten. voller staunen sind wir über den acker spaziert…

eleganter porree
die rotstielige überwinterungs-puntarelle erfährt ihren ersten kältetest

gewaschenes gemüse wird es am freitag vermutlich nur exemplarisch geben, bis zum frühen nachmittag hat es heute gedauert, bis die wasserleitung wieder aufgetaut war und morgen wird es vermutlich ähnlich sein. die temperaturen werden die meiste zeit unter null bleiben. allein schon der schönheit wegen haben wir die karotten waschen müssen! es wir davon am freitag reichlich geben. dazu allerlei vor dem frost abgeerntetes blattgemüse, brokkoli, vermutlich auch den kleinen bestand an violetten süsskartoffeln, den wir auch noch abgeerntet haben, etc….

vergangenen montag war wie angekündigt „ackerschön-gemüseversammlung“ im restaurant dreiklang. unser kreis hat sich wieder etwas vergrößert,  nächster termin ist der 7.1.2019.
ihr seid herzlich willkommen, mitzugestalten!

liebe ackerschön-grüße,  peter u gundel

 

 

kw47

Ihr lieben,
vor ein paar tagen gingen wir übers feld und haben uns dabei die winter- und frühjahrs-gemüsebestände angeschaut. wir waren ganz zuversichtlich, ob unserer arbeit und dem was die natur dazu geschenkt hat. in den letzten tagen wurde das thema mäusefrass doch nochmal wirklich deutlich an zicchorien, karotten, oka ….    doch heute kam der „dicke hund“ dazu.
am montag soll es ordentlich regnen und ab mittwoch dann richtig echt kalt werden und zwar so kalt, dass kein vliesschutz mehr ausreicht, um die gemüsekulturen zu schützen (in hasendorf mit nachttemperaturen um -16°C).
das bedeutet konkret, das wir ALLES abernten müssen und zwar vor montag, denn dann wird es voraussichtlich zu nass sein, um auf dem feld arbeiten zu können.
die letzten tage waren da schon herausfordernd, weil die füße kiloschlammbeladen durch die gegend rutschen und die scheibtruhe vor lauter lehmbremse steckenbleibt … leider haben wir hier keine fotos, sieht amüsant aus, ist aber ganz schön „schwerwiegend“.
es fühlt sich grad wie ein rückschlag an, aber wir wollen uns nicht entmutigen lassen, sondern das allerbeste daraus machen. sprich wir brauchen eure hilfe: wer am wochenende kann und nicht weiß wohin mit der kraft, möge doch bitte fitnessstudio und krafttraining auf’s feld verlegen und uns beim ernten helfen (karotten, rote rüben, sellerie, rettich, kohlrabi, kraut, cardy, süßkartoffel und oca).
die anderen noch notwendigen arbeiten sind: tunnel abdichten, folie spannen auf dem schiebetunnel, minitunnel bauen, lagerkeller vorbereiten …
das alles, weil der wetterbericht uns sagt es wird so klirrend kalt, wie normalerweise erst im tiefsten neujahreswinter.
auch die gemüseversorgung am 30.11. ist gefärdet, es soll nach heutiger wettervorhersage auch in wien tageshöchstwerte von nur -8°C geben, das ist zu kalt, um gemüse im freien anzubieten. auch hier braucht es also noch eine lösung..
so sieht es in diesem moment aus….
wir werden also für morgen üppig ernten von den blattgemüsen, die den starken frost nicht überstehen können und die nicht einzulagern sind: pak choi, mizuna, mangold…

kürbishälften vom reigel-kürbis sind diesmal auch mit dabei, da haben wir saatgut gerntet und die ausgehöhlten hälften sind natürlich trotzdem gut zu essen!

und sonst… ja der erste schiebetunnel ist soweit fertig, dass er mit folie bespannt werden kann! vollgepflanzt ist er ja schon..
und von unserer fortbildung haben wir noch ein paar knoblauchsorten zum ausprobieren mitgebracht, die mussten rasch noch trotz schneefall in die erde, es war wohl der letztmögliche zeitpunkt.

kommenden montag 26.11. 19:30 gibt es die nächste ackerschön gemüsesitzung im dreiklang (1090 wasagasse 28). bitte vormerken und bei lust und laune dazukommen!
auf ein baldiges wiedersehen, gundel u peter

kw46

einen wundervollen schönen tag wünschen wir euch,
hier sitze ich (gundel) nun und schreibe wieder die eindrücke vom felde, mit noch ein wenig vom penetranten güllegeruch in der nase, denn zur zeit ist das ausbringen von gülle in unserer umgebung sehr intensiv. das haben gestern auch unsere mittwochsvolunteers zu  spüren bekommen und trotzdem viel knoblauch gestupft. somit wird deutlich, es wird schon für die nächste saison gearbeitet.
andere aktuelle themen sind das abdecken von frostemfindlichen kulturen, vliese bringen hier schutz vor frostschäden. am abend heißt es nun doppelt gut aufpassen, die kälte kam heute schon vor der dunkelheit und das macht u.u. das ausbringen von vlies unmöglich: dieses friert nämlich, sollte es feucht sein, besonders hurtig zusammen.
am tag waren wir mit sonnenlicht beschenkt, aber schnell war die wärme verschwunden und das wird sich in den nächsten tagen noch steigern.
so tauchen nun auch die zwischendurch etwas in den hintergrund getretenen aufgaben wieder auf: tunnel abdichten, folie spannen, gemüse-winterlager suchen.
in der verteilung diese woche schmeckt ihr die ersten paperpot pflanzen aus dem tunnel, winterpostelein, winterportulak oder auch gewöhnliches tellerkraut genannt, eine pflanze, die uns im winter mit vitamin c versorgt, frisch knackig daherkommt, mild schmeckt, sich als salat gut macht oder auch den smoothie bereichert.

apropos POST- e- lein, wir haben einen lieferwagen gefunden, von der POST!! ist schon ein wenig mitgenommen, aber wir hoffen auf eine gute zusammenarbeit, nach ein wenig pflege und aufbauarbeit.

ein weiterer frischer gast auf den tellern wird der mizuna sein, er kommt schon etwas größer daher und ist im freiland gewachsen. mizuna ist ein asiasalat, der mit chinakohl  und pak choi verwandt ist.  geschmacklich bewegt sich mizuna zwischen zartem broccoli-, kohlrabi- und rucola-aroma. die dekorativen blätter sind hellgrün gezahnt. sie enthalten mineralstoffe, die vitamine a, b und c sowie wertvolle folsäure. der gehalt an senfölen gibt den typischen würzigen geschmack. als salat angerichtet oder beim schnellen pfannen-rühren bleiben viele dieser wertvollen inhaltsstoffe erhalten.

von den artischocken müssen wir uns nun leider verabschieden. gestern haben wir die letzten knospen geerntet, die nochmal ihre ganze schönheit gezeigt haben.

die allerschönsten der herbstrettiche werden bei der ernte zur seite gelegt und zur verkostung angeschnitten. sie dienen der saatguternte im nächsten jahr. wie plappernde münder sehen die einschnitte aus..

für uns heißt es dieses wochenende noch einmal fort- bilden: wie auch am letzten wochenende wird wieder das gemüse an erster stelle stehen, wieder sind unsere karotten mit in der reisetasche und werden genauestens betrachtet, jedoch geht es jetzt um lebenskräfte im gemüse (www.bildekraefte.de). all das wird uns im züchterischen gestalten unterstützen, sodass eine nährende vielfalt sich entfalten kann.
grüßeleins von gundel u peter

kw45

ihr lieben,

die tage fliegen dahin und momentan sind wir verwöhnt von feinen sonnenstrahlen. diese woche ist vieles sehr ungewohnt für uns und es gilt gerade das kommende wochenende vorzubereiten, an dem wir fort sind auf bildung (fortbildung). eine gemüsezüchter-fortbildung für die wir uns entschieden haben, als es ackerschön noch gar nicht gab. dieses mal haben wir so richtig glück gehabt, denn lelio, der uns ja schon seit unserem start sehr tatkräftig begleitet wird als unser neuer lehrling, den „laden“ schmeißen und am freitag die verteilung mitbetreuen.

wie ihr am markt bemerken könnt verändert sich die gemüseversorgung schrittweise: es kommen nach und nach div. wintergemüse hinzu, andererseits sind von den nun sehr langsam reifenden gemüsesorten nicht mehr so große mengen vorhanden, dass für alle von allem was da ist. ihr seid mehr als schon bisher in eurer „solidarischen aufmerksamkeit“ gefordert, euch am markt für eine auswahl zu entscheiden und mit dem blick auf das ganze abwechselnd mal das eine oder das andere mitzunehmen!
die vielfalt ist jetzt wohl an ihrem höhepunkt: karotten, sellerie, div. rote rüben, lauch, kartoffel, cardy, fenchel, brokkoli, karfiol, pak choi, wirsing, rettich, div. salate, zuckerhut, puntarelle, paprika, pastinaken, haferwurzeln, stangensellerie, spinat, mangold, rucola, kürbis, lagergurken, physalis, artischocken, zwiebel, knoblauch und kräuter. aber die jeweiligen gemüsemengen sind z.t. eher bescheiden.

allen die tätig waren an unseren mithilfetagen (sa, mi) vielen dank dafür!
es sind so viele menschen, die ackerschön immer wieder beleben.
erwin und petrica haben sich am samstag zusammengetan, um den zaun am unteren acker zu schließen. hurra!!  darüber hinaus haben sie mir (gundel) sogar noch in einer blitzaktion geholfen erdäpfel zu klauben, einfach zwischendrin weil es so eilig gehen musste. trotzdem war der zaun am abend fertig und wir konnten am lagerfeuer die getane arbeit genießen.

und dann waren da noch gudrun, fabricio, ulrike, elina, lisa, jana, paul, viola und lelio zum knoblauch stupfen, pflanzen setzten, bodenbearbeitung machen, gedichte rezitieren beim kartoffelklauben und zum tunnel bauen ………..

ja und dann gab es die „gemüsesitzung“ am montag abend, schön dass einige neue gesichter dabei waren und der kreis sich vergrößert hat.

dann wollen euch hier mal wieder eine neue gemüse-begleiterin vorstellen:

cardy oder auch kardone ist ein distelgewächs, die verwandtschaft zur artischocke ist ihr anzusehen nur sind die blüten viel kleiner. eine imposante schönheit am feld und ein delikates wintergemüse. die blütenknospen haben anders als bei der artischocke keinen fleischigen blütenboden, genutzt werden die stengel der pflanze.

nachdem diese gekocht (ca. 20min in reichlich salzwasser) oder gedünstet wurden, schmecken sie versehen mit einer guten soße oder ähnlichem den artischocken ähnlich.

liebste grüßlein, gundel u peter

KW43

ihr lieben,
heute ein wenig früher, weil die ABHOLUNG VON FREITAG AUF DONNERSTAG verlegt wird.
die zeiten bleiben gleich: hasendorf ab 15 uhr, servitenplatz 17 bis 20 uhr
und nun noch ein paar neuigkeiten:

bei unserem eingeschobenen aktionstag wurden erdäpfel geerntet, diesmal nicht von hand, sondern unser nachbar hat uns dankenswerter weise mit seiner erdäpfelschleuder ausgeholfen,

mh leider sind dabei auch einige schnippselkartoffeln entstanden, die werden wir nun als erstes verspeisen.
sprich es gibt am donnerstag gemischte sortenvielfalt an angeschnittenen knollen.

danke an alle die helferleins!

noch gibt es einige reihen zu ernten und wir ackern uns langsam durch.
heute war es zu nass, aber es werden ja noch trockene tage folgen.
eine andere arbeit, die nun immer intensiver wird, ist die ernte und aufbereitung von saatgut. paprika- und paradeiser-saatguternten sind so gut wie abgeschlossen, anderes (wie melanzani, gurken, kürbisse) wartet noch auf aufbereitung, auch die vegetative vermehrung geht voran.
apropos vegetative vermehrung. wir haben einige interessante, für uns neue knoblauchsorten für den anbau gefunden, teilweise sind diese schätzchen schon gestupft, sprich in der erde, viele viele zehen warten aber schon dringlich darauf die pflanzdämme zu belegen, dazu brauch es noch viel handarbeit. auch hier freuen wir uns über helfende hände, das sind schon ein paar 1000 zehen, einige von euch waren ja letztes jahr schon dabei.
wer lieber bauen möchte ist beim tunnel und zaunbau herzlich willkommen.

sollte grosses oder auch kleines interesse dasein, schieben wir gern auch mal einen extra aktiönchen ein.

auf dem feld und nicht nur dort ist der herbst nun feucht kalt zu spüren, die katzen nehmen sich ein kuschelplätzchen und vergessen hoffentlich die mausejagt nicht ganz, denn die mäuse sind noch recht aktiv.

unsere erdmandelernte ist ihnen fast zur gänze zum opfer gefallen –
die wühlmäuse haben lange gänge unter den pflanzen gegraben und die erdmandel-grashorste standen fast wurzellos auf diesen mäusestrassen.
sie wie perücken von der erde zu lösen ….  das war bitter …

doch gleich daran anschließend ein wunderchen an karfiol.

diesen hat niemand vor uns angerührt (weder raupen noch mäuschen…)
und wir werden morgen vormittag reichlich frisch vom felde für euch ernten.

also dann, bis morgen, bis bald, …
lg gundel u peter

kw42

ihr lieben,
zu allererst eine info:
am freitag den 26. oktober ist nationalfeiertag, wir kommen aus diesem grund einen tag früher nach wien, also donnerstag 25.10 von 17 bis 20 uhr am servitenplatz!
schon wieder ist soviel passiert, hier ein kleiner einblick in die ackerschöne welt:
ein nachtrag: dank einer samstags-aktion vor zwei wochen mit unterstützung von erwin und petrica ist nun der zaun ein grosses stück geschlossener, für rehleins kaum noch zu überwinden, – nur ein kleines stück fehlt noch zur vollendung.

gewerkt wurde bis zum einbruch der dunkelheit!
auch einiges andere ist im aufbau.
von herzen sind wir unseren verschiedenen helferleins dankbar, das waren in der letzten zeit viele, nicht nur beim zaunbau, auch zur erntehilfe und zu gewöhnlichem „schönackern“.
eine kleine überraschung gab es anfang dieser woche, lelio und jakob haben kurzfristig entschieden mit dem bau der schiebetunnel zu beginnen und zwei tage auf dem feld zu verbringen (auch die nacht)!
da musste peter geschwind noch schweißen, damit der grund gelegt werden konnte, – die verschiebbaren kufen.

am nachmittag des ersten tages war erstmal nicht viel zu sehen, obwohl schon so einiges an arbeit hinter uns lag. peter und ich hatten dann am anderen acker zu tun und bei unserer rückkehr am abend, – welch überraschung – war schon die gleichenfeier angesagt!

im bereits vorhandenen tunnel wurden mit hilfe von franz mogg und isabella winterpostelein und rucola gesetzt, im freien draußen auch noch vogerlsalat, sprich noch geht es pflänzlich weiter in den herbst hinein.
franz eröffnet uns hier neue welten hinsichtlich effektivität beim pflanzen setzen: in nicht mal einer stunde sind 4000 pflänzchen gesetzt!
danke franz für deine innovationsbegeisterung!
apropos herbst, unser erstes erntedankfest am sonntag war von verschiedensten besuchern und besucherinnen geschmückt, bzw. die menschen haben mal gemüseverzierungen spaßen lassen und das sah unter anderem so aus:
hier auf dem foto barbara, die uns mit roland oft am feld hilft und dabei auch ein bisschen platz zum philosophieren enstehen lässt.
die gemüsevielfalt verändert sich mit den herbstfarben, es kommen ein paar neue kulturen auf unsere teller. eine von uns sehr geschätze ist die puntarelle, der name verrät schon woher sie kommt.
italien ist das zu hause dieser schönheit, dort wird sie liebend gern gegessen und auch recht aufwenig verarbeitet, ihr leicht bitter-herber geschmack passt gut in die kältere jahreszeit und kann durch die beigabe von blauschimmelkäse, parmesan ……… ergänzt werden.
sie gehört zu den zichorien, verzehrt werden hauptsächlich die sprosse, angedünstet, gebraten oder auch roh.
noch ein wenig theorie: es gibt einen arbeitskreis bei ackerschön, in dem sich ernteteilerInnen und wir zwei zusammensetzen und anfallende themen und ideen austauschen und entwickeln. wir freuen uns über zuwachs, wir können die treffen dann in zukunft auch in wien platzieren. voraussichtlich wird es einen nächsten termin in wien am 29.10. ca. 19:30 uhr geben. wir geben euch noch aktuelle informationen, aber schon mal zum vormerken.
und noch was fällt uns gerade ein, diesen samstag wollen wir das noch schöne wetter nutzen, um unsere kartoffeln zu ernten. hilfe ist sehr willkommen!
(bitte vorher bescheid geben!)
liebe grüße, gundel u peter

kw41

liebe alle miteinander,
wie schon angekündigt wollen wir am kommenden sonntag den 14.10.  ab 14:00 uhr feiern:    E R N T E D A N K
einfach mal genießen was bisher alles schon entstanden ist, was uns die natur geschenkt hat! es wird einfach ackerschön werden, geselliges beisammen sein, mit feldrundgang, mit genügend platz für fragen und gespräche.
solltet ihr die lust verspüren etwas zum schnabulieren beizutragen, so könnt ihr dies gerne tun!
wie ihr sicher schon bemerkt habt ändert sich gerade einiges in der gemüseauswahl, einiges fällt weg und neues kommt hinzu.
neu für viele von euch war der grossblättrige rucola.
es gibt auch hier wieder mal verschiedene rucola-arten. wir verzehren momentan die sog. einjährige „salat-rauke“. unsere sorte hat im gegensatz zu handelsüblichen formen eben die größeren blätter, wir lassen sie zu kräftigen einzelpflanzen heranwachsen, so kann sie auch ganz prima kurz angebraten werden. die stiele sind dabei durchaus willkommen und sehr schmackhaft. sie lässt sich auch  hervorragend mit etwas blauschimmelkäse mischen,  hier gibt es viel raum für kreatives kochen.
die mehrjährige sog. „wilde rauke“ wird es bei uns noch später im jahr geben. ihre rosettenblätter sind zarter und feiner geschnitten, geschmacklich zeigen sie noch mehr schärfe. beide arten sind kreuzblütler und gehören erstaunlicherweise zu den kohlgewächsen, das merkt man ihnen kaum an. ihr auftreten hat etwas senfige schärfe und auch einen nussigen aspekt.

eine weitere  wichtige gemüsepflanze, die uns nun über den winter begleiten wird ist der spinat. wir bauen unsere eigene ackerschön selektion an, schon aus eigenem saatgut der heurigen saatguternte. es ist eine noch vielfältige kreuzungs-nachkommenschaft zweier winterharter spinatsorten, aus der wir unsere standortangepasste hofsorte entwickeln. dementsprechend gibt es unterschiedliche typen von pflanzen, einmal sind die blätter mehr blasig und gedrungen, dann wieder langstielig und spitz, und dazwischen gibt es alle mischformen aus beiden.

richtig kräftige pflanzen haben wir schon geerntet und auch hier gilt, der stengel ist in der verarbeitung ein schmackhafter begleiter. er ergänzt das blatt prima, beides schmeckt z.b. mit haloumi oder paprika angebraten sehr lecker.

relativ spät haben wir nun auch mit der kürbissernte begonnen. leider ist unsere hauptsorte, der rote hokkaido in der vorsommerlichen trockenheit heuer sehr schlecht gewachsen und hat nur wenige früchte angesetzt, die kürbisversorgung wird also nicht so üppig sein wie geplant. hier eine kurzvorstellung unserer fünf hauptsorten:

neben dem roten hokkaido gibts hier gestreifte „delicata“ kürbisse und japanische „kogigu“.  die beiden letzteren sind besonders gut auch als bratkürbisse zu verwenden: in spalten schneiden und ungeschält aufs backblech legen! wir bereiten die kogigus auch gerne in der wok-pfanne zu, dann machen wir uns allerdings doch die mühe, sie grob zu schälen.

sie lohnen den aufwand mit süßlich cremigem geschmack. weiters werdet ihr in nächster zeit auch butternuß- und muskatkürbisse am marktstand vorfinden.

der butternußkürbis ist ein allroundler hinsichtlich seiner verwendbarkeit, der muskatkürbis hingegen eher früchtig-süß, verträgt also gut eine pikante würzung….

wie einige von euch schon gehört haben ist unser katerchen „dropje“ nicht mehr allein am feld, er hat tatkräftige unterstützung von „paulinchen“ bekommen, zusammen sorgen die beiden für spasszuwachs und mäusereduktion.
am besten ist’s ihr kommt am sonntag zu uns und macht euch selbst ein bild!

liebe grüße, gundel u peter