kw34

ihr lieben alle,
erstmal ein grosses danke an alle wassermelonensaatgutgewinner! das war und ist eine fruchtbare zusammenarbeit, von der wir die nächsten jahre zehren werden. saatgut für den zukünftigen wassermelonenanbau gibt es nun reichlich.

eine spannende woche liegt schon wieder hinter uns. unerwartet bekamen wir logistische gemüsehilfe von daniel, die es diese woche noch einmal geben wird, lieben dank dafür. wir können so das gemüse in zwei autos zum servitenplatz bringen, in unserem vw fox allein kriegen wir es unmöglich unter.
hier nochmal die frage, ob jemand von euch freude daran hat, nach einem lieferwagen auszuschauen oder uns zu sagen, wenn einer am horizont der gebrauchtwagen vorüberrauscht.
zu unseren nachrichten ist zu schreiben, dass es meistens eine kokreative gemeinsamschreiberei von gundel und peter ist, ein „ich“ im text kann dann durchaus mal zum wechselbäumchen werden. aber das halten wir in den meisten fällen für weniger wichtig.
diese woche gab es sonnenbrand am feld. nein uns hat es nicht erwischt, den paradeisern wurde es zu heiss auf der haut und dann bekommen auch sie einen sonnenbrand, nur ist dieser leider irreparabel und die tomate kann nur sofort verbraucht werden.auch zeigten sich bei der ernte einige bewohner in den paradeisern, die wir hoffentlich alle erwischt und aussortiert haben.

sie nennen sich „baumwollkapselwickler“ oder „gemüseeulen“ und fressen sich in dicken gängen in die früchte hinein und sind gar unschön anzusehen.

bei der ernte versuchen wir für euch, reife und noch etwas härtere paradeiser zu mischen, sodass ihr (mit nachreife) gut durch die woche kommt.

die passata-maschine trennt das fruchtfleisch von den kernen und der haut – genial
zum ersten mal haben wir gestern eine freiluft paradeiser-passata gekocht, – in unserer feldküche. plötzlich dämmerte es und tja da stellte sich die frage, wie den durchblick nicht verlieren ………….
so sind jedenfalls wieder einige gläser passata für die kargere winterzeit entstanden.
die trockenheit macht, wie wir schon erwähnt haben, manchen pflanzen zu schaffen. vor allem am wiegenacker, wo wir nicht gießen können. und beim melanzani ernten kann einem das herzlein schmerzen, denn immer mehr pflanzen gehen dahin. auch die paradeiser haben ihre hauptfruchtzeit hinter sich, die paprikas legen sich zum teil noch richtig ins zeug, obwohl es manch einer pflanze auch schon reicht.

andererseits sind wir fleißig am aussäen und pflanzen, das vergnügen ist gross, wenn wir beobachten wie sich verwurzelt, was gepflanzt wurde, wie die saat keimt und ein wachsendes bild vor unseren augen entsteht.
heutige morgenstimmung am schafflerberg-acker

gemüse diese woche:
kartoffel (festkochend u mehlig)
karotten, sellerie, lauch
zwiebel, knoblauch, rote rüben
paradeiser, paprika, melanzani,
wassermelonen, nicht mehr so viel
zucchini und patisson,
mangold, salate,
artischocken und vermutlich etwas zuckermais,
salate und kräuter

liebe grüße
gundel u peter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.