ackerschöne woche 38

kartoffelernte die 5te…
wer aufmerksam liest sieht hier ein fehlerchen? weit gefehlt, die vierte ernte fand diesen mittwoch statt! – weil, – der regen war angesagt für donnerstag …
der blieb aber weitgehend aus, sprich all die vielen pflanzen, die diese woche eilend in die erde gesetzt wurden mussten nun doch bewässert werden…
und, die erdäpfelernte kann nun ins finale gehen:
samstag den 19.09 um 10 uhr, treffpunkt hasendorf 51. 

hier zu sehen erdäpfelernteaktion nr. 3:

zur „mitarbeiterin des tages“ wurde heute heidrun auserkoren, diesen spaß erlauben wir uns ab und zu, denn wir wissen manche handlungen außerordentlich zu schätzen: dieses mal war es die gesamte fisolenernte, die heidrun allein getätigt hat. wir alle wissen aus eigener erfahrung, wie laaaanng sich diese art der ernte anfühlen kann und tatsächlich auch ist, sollte mensch damit allein sein. heidrun in den bohnen wart kaum noch gesehen, langsam arbeitete sich ihre gestalt ganz hinten am acker durch die fisolenreihen.

malou hingegen verschwand in den andenbeeren, diese ernte ist der fisolenernte ähnlich, braucht viel geduld und ausdauer (ein kleines plus: zwischendrin kann ein beerlein genascht werden…) auch hier kam eine wunderschöne erntemenge zustande.

die paprikas erröten nun ganz langsam, hoffentlich noch reichlich, während die ersten paradeiserpflanzen diese woche schon gewichen sind, freilandsorten, die hart mit der diesjährig stark auftretenden krautfäule zu kämpfen hatten.

wie oben erwähnt wurden wieder fleißigst pflanzen in die erde gesetzt, reihe um reihe füllt sich der acker in windeseile für die gemüseversorgung im winter.

beim mais gibt es diese woche die letzten kolben. die gurken tragen noch immer unerwartet reichlich, so das wir auch hier noch eine leckere sommerrunde haben und mit von der partie ist seit letzter woche auch schon eine kleine rettich-vorernte, ein vorgeschmack auf die winterliche lagerrettich-versorgung. leider haben die kohlfliegenlarven schon kräftig vorgekostet, sodass wir manche wurzeln von den fraßstellen befreien mussten, was dafür das färbige innenleben der wurzeln zum vorschein bringt. wir sind schon gespannt auf die farbenvielfalt des heurigen anbaues aus unseren hofeigenen zuchtlinien.

eine neuerung am servitenplatz ist euch sicher aufgefallen, es gibt eine tafel, auf der wir beschreiben was es in hülle und fülle gibt, was eher begrenzt ist und auch die dinge, die uns das teilen üben lassen.

nicht alle kulturen sind hier aufgelistet, da die idee mit euch entstanden ist, könnt ihr hier natürlich auch gern bemerken, ob es eine hilfreiche tafel ist oder euch sonst noch etwas einfällt um die vielfalt gut im blick zu haben in mensch und gemüse.

ein kleines auf wiedersehen gab es heute gleich in der früh, denn christa, die uns als guter geist in betrieb und auf dem feld in den letzten beiden wochen begleitet hat ist nun wieder weiter gezogen, nachdem sie die ruhe am acker genossen hat, uns jeden morgen sanft mit musik geweckt und mit unzähligen kleinen und großen handgriffen unterstützt hat. ein herzliches danke spüren wir noch nach und anstelle eines wehen abschiedes haben wir uns alle auf ein herzliches bis bald geeinigt.

diese woche wurde mal wieder flink, kräftig und unermüdlich geackert, allerdings mit dem ergebnis einiger müdigkeitsmomente, die wir geschickt mit zwetschkenknödeln zu vertreiben gesucht haben (erdäpfelerntetag), der spitzenreiter im knödelessen verdrückte 7 stück und war danach zum weiterarbeiten gut energetisiert.

viel spass und viel harte arbeit dürfen wir genießen und noch ein wunderbares wetter dazu. nicht alles ist so harmonisch auch unsere kleinen widersacher sind immer mit von der partie: drahtwürmer, mäuse, gemüseeulen (die den kohl wie schweizer käse durchlöchern….). es bleibt wie im echten leben, ein wechselspiel der ereignisse.

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