ackerschöne woche 48

in kürze:

es gibt ihn noch, den hofaktionstag samstag den 30.11.2019 !

den letzten des heurigen jahres. für nächste woche ist frost angesagt, sprich, es gehört geerntet, abgedeckt, tunnel verschoben und cardy ausgegraben. diese werden dann mit wurzeln im tunnel gelagert und dienen der winterversorgung

ausgedehntere berichte:

diese woche haben wir mit malou (unserer mitarbeiterin fürs nächste jahr) nochmal die kommende gemeinsame arbeits- und ausbildungssaison besprochen und hier eine anfrage an jene, die nahe hasendorf wohnen: malou sucht für die zeit bei ackerschön eine kleine bleibe zum wohnen, sie möchte den betrieb am liebsten mit dem fahrrad erreichen können. falls jemand etwas weiß, bitte bei uns melden.

die einlagerungsernte ist in vollem gange, denn wie schon erwähnt, es kommen wieder die frostigen krallen des winters daher, diesmal noch etwas kräftiger. und alle kulturen die nicht ganz und gar wintertauglich sind wie das gute kraut, sellerie, zuckerhüte, cardy, oca werden geerntet und ab in den erdkeller verfrachtet. andere, wie puntarelle und pak choi werden mit vlies geschützt.


die frostaussichten sind doch recht tief (laut vorhersage -6°C) das bedeutet dass auch der tunnel abgedichtet werden muss, denn dort kriecht der frost sonst auch hinein und hier stehen einige relativ frisch gepflanzte kulturen.


eine vollkommen andere stimmung herrscht nun beim ernten, als es noch vor einigen wochen oder gar im frühling der fall war. jede jahreszeit hat da ihre besondere art. erfolgte im frühling die ernte im bewusstsein, dass alles spriesst und laufend mehr wird gibt es nun kaum mehr entwicklung am feld. der bestand wie er nun dasteht wird bis zum frühjahr schrittweise abgeerntet. ganz wenig zuwachs kommt nur mehr dazu, etwa bei vogerlsalat winterpostelein oder diversen anderen salaten im tunnel. es heisst also nun vielmehr einteilen, zählen, planen..

die allerletzten aussaaten am feld müssen jetzt passieren, bald ist der boden so feucht und trocknet auch oberflächlich nicht mehr ab, dass eine arbeit mit dem säegerät nicht mehr möglich ist. ein kleiner versuchsanbau mit kerbelrüben steht noch als letztes am aussaatplan. obwohl die kerbelrüben erst nächsten frühling keimen werden brauchen sie die winterliche kälte, um aus ihrer keimruhe „aufwachen“ zu können.

die arbeitstage am acker sind kurz, um 16:00 beginnt es zu dämmern und eh wir’s uns versehen ist vorbei mit der arbeit im hellen..

also ab ins warme bauwägelchen…

 

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