kw13

ihr lieben,

hier kommt die lange zeile in langer weile
hupps, da ist die sehnsucht nach einem bramstag wieder da, sprich einfach nach einem tag, an dem wir tun was alles noch zu tun ansteht.

aber zuerst einmal ein kleiner großer wunderbericht, denn zu unserem hofaktionstag am vergangenen samstag ist etwas passiert, es kamen so viele menschen, dass die teller und tassen nicht reichten (haben wir inzwischen schon aufgestockt) …
mit soviel tatendrang, dass wir aus dem staunen kaum rauskamen!
es ist urviel geschehen und auch zu sehen, ein einfahrts-torbereich wurde gestaltet,  900 kleine lauchpflanzen gesetzt, bäume gepflanzt und die bereits gepflanzten wurden gestützt.

14 platten zwiebeln gesät, puffbohnen gesät, ein versuch (karotten) gesetzt, gekocht, geplaudert, geschaut, roland fuhr gefühlte unendlichkeiten mit der radhacke an den kulturen entlang, sie danken dies mit einem regelrechten aufatmen. eine prozession von drei frauen ging anmutig übers feld, das sah recht lustig aus, die eine trug eine schwere gasflasche, die zweite den gasschlauch, die dritte flämmte die karotten frei. nicht so heilig, aber sehr arbeitssparend, denn es gibt einen kurzen moment, in dem die beikräuter die oberhand gewinnen während die karotten noch nicht gekeimt sind. dann wird flambiert und die karotten können ungestört das licht der welt erblicken.
erbsen rankgitter aufgebaut, minitunnel abgebaut (klingt beides leichter als es ist)…. kurzum, am abend sah es bei ackerschön ganz anders aus, als in der frühe.

wir schauen voll freude auf dieses ereignis zurück und wie gesagt, wir werden die „früchte“ dieser handlungen noch lange bestaunen.
schön war auch, dass einige mit einem wohlgefühl nach hause gefahren sind, denn das gemeinsame tun schafft auch einen besonderen geist.

ja und am sonntag schien die sonne, das war der grund warum es nochmals einige jugendliche aus den wiener wohnungen zu ackerschön zog. selbst lelio, der  werktags ackerschönt, zog mit und wir peter und gundel sowieso.
vorwiegend familiär ging es also ans setzen von brokkoli und kraut.

was sonst noch los ist, ja uns fehlt der achte-tag der bramstag, das gehört wohl zum frühling. jeden abend das gefühl, wir hätten noch soooo viel tun können.

es sprießt und wächst, manches von selbst und anderes ruft um unterstützung. erdbeeren haben wir noch eine reihe dazu gesetzt, aus dem samen gezogene, sprich sie brauchen noch ein wenig zeit. die ältesten semester auf dem wiegenacker wurde gehackt, mit humus versorgt und bekamen einen rehschutzzaun.

alles ruft nach pflege, momentan kaufen wir zu diesem zweck noch guten kompost zu, zukünftig wollen wir ihn selber bereiten..
das säen, pikieren und pflanzen wird uns nun stetig begleiten, der acker füllt und ordnet sich nach der winterpause wie von zauberhand (nicht ganz selbstständig).

ihr könnt euch diesmal auf eine kleine gabe frischen knoblauch freuen, noch ganz kleinfein. ansonsten gibt es wie zuletzt etliches an grünem. der vogerlsalat kommt nun vom freiland und der winterpostelein beginnt zu blühen (essbar!)

bei  pastinakenernte zeigten sich  wunderschöne exemplare, die zum teil die nächste generation samen hervorbringen werden, aber auch jede menge regenwürmer waren zu sehen, da zeigt sich die erste deutliche bodenveränderung, denn anfangs waren diese tiere sehr schwach vertreten.

also, mit freudigen grüßen: viola, lelio, peter u gundel

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