kw46

einen wundervollen schönen tag wünschen wir euch,
hier sitze ich (gundel) nun und schreibe wieder die eindrücke vom felde, mit noch ein wenig vom penetranten güllegeruch in der nase, denn zur zeit ist das ausbringen von gülle in unserer umgebung sehr intensiv. das haben gestern auch unsere mittwochsvolunteers zu  spüren bekommen und trotzdem viel knoblauch gestupft. somit wird deutlich, es wird schon für die nächste saison gearbeitet.
andere aktuelle themen sind das abdecken von frostemfindlichen kulturen, vliese bringen hier schutz vor frostschäden. am abend heißt es nun doppelt gut aufpassen, die kälte kam heute schon vor der dunkelheit und das macht u.u. das ausbringen von vlies unmöglich: dieses friert nämlich, sollte es feucht sein, besonders hurtig zusammen.
am tag waren wir mit sonnenlicht beschenkt, aber schnell war die wärme verschwunden und das wird sich in den nächsten tagen noch steigern.
so tauchen nun auch die zwischendurch etwas in den hintergrund getretenen aufgaben wieder auf: tunnel abdichten, folie spannen, gemüse-winterlager suchen.
in der verteilung diese woche schmeckt ihr die ersten paperpot pflanzen aus dem tunnel, winterpostelein, winterportulak oder auch gewöhnliches tellerkraut genannt, eine pflanze, die uns im winter mit vitamin c versorgt, frisch knackig daherkommt, mild schmeckt, sich als salat gut macht oder auch den smoothie bereichert.

apropos POST- e- lein, wir haben einen lieferwagen gefunden, von der POST!! ist schon ein wenig mitgenommen, aber wir hoffen auf eine gute zusammenarbeit, nach ein wenig pflege und aufbauarbeit.

ein weiterer frischer gast auf den tellern wird der mizuna sein, er kommt schon etwas größer daher und ist im freiland gewachsen. mizuna ist ein asiasalat, der mit chinakohl  und pak choi verwandt ist.  geschmacklich bewegt sich mizuna zwischen zartem broccoli-, kohlrabi- und rucola-aroma. die dekorativen blätter sind hellgrün gezahnt. sie enthalten mineralstoffe, die vitamine a, b und c sowie wertvolle folsäure. der gehalt an senfölen gibt den typischen würzigen geschmack. als salat angerichtet oder beim schnellen pfannen-rühren bleiben viele dieser wertvollen inhaltsstoffe erhalten.

von den artischocken müssen wir uns nun leider verabschieden. gestern haben wir die letzten knospen geerntet, die nochmal ihre ganze schönheit gezeigt haben.

die allerschönsten der herbstrettiche werden bei der ernte zur seite gelegt und zur verkostung angeschnitten. sie dienen der saatguternte im nächsten jahr. wie plappernde münder sehen die einschnitte aus..

für uns heißt es dieses wochenende noch einmal fort- bilden: wie auch am letzten wochenende wird wieder das gemüse an erster stelle stehen, wieder sind unsere karotten mit in der reisetasche und werden genauestens betrachtet, jedoch geht es jetzt um lebenskräfte im gemüse (www.bildekraefte.de). all das wird uns im züchterischen gestalten unterstützen, sodass eine nährende vielfalt sich entfalten kann.
grüßeleins von gundel u peter

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